ÖGU Förderung der Young Urology

Reisestipendiat der ÖGU

Die Anmeldequote von österreichischen Postern und Vorträgen bei Urologischen Kongressen war in den letzten Jahren immer schwächer werdend. Bei zunehmend restriktivem Industrie-Sponsoring ist eine internationale Kongressreise leider auch immer schwieriger zu finanzieren.

Die Fortbildungskommission der ÖGU möchte aktive urologische Ärzte, die einen Abstrakt als Erst- oder Letztautor bei einem der folgenden Kongresse eingereicht haben und akzeptiert worden sind, bei den Reisekosten unterstützen.

Unterstützt wird mit einer max. Pauschale von je:

  • 1000 € die DGU 2020 in Leipzig

  • 1200 € die EAU 2020 in Amsterdam

  • 600 € die Bay.-Österreichische Tagung 2020 in Nürnberg

  • 1500 € die AUA 2020 in Washington

 

Bei positiver Resonanz wird es dieses „Reisestipendium Internationaler Kongress“ für aktive Teilnehmer dann auch in den folgenden Jahren geben.

Voraussetzungen:

  • Assistenzarzt oder junger Facharzt mit einer Altersgrenze d. 40 LJ

  • Fachgebiet Urologie

  • in Österreich tätig

  • Poster oder Vortrag: muss selbst präsentiert werden (keine Moderationen, keine eingeladene Vorträge, keine Industrie-gesponserten Vorträge oder Ko-Autorenschaften!

 

Nach Abschluss des Kongress:

Es erfolgt die Auszahlung des Reisestipendiums nach Vorlage von:

  • Kongress-Teilnahmebestätigung

  • Abstrakt des Posters/Vortrages

  • schriftliche Bestätigung dass die Reisekosten nicht bereits anders abgerechnet bzw. finanziert worden sind (d.h. kein weiterer Sponsor)

  • Angabe der Bankverbindung

 

Die kompletten Unterlagen müssen elektronisch (MS-Office- oder PDF-Dokumente)  an folgende Adresse eingereicht werden:

Prim. Univ.-Prof. Dr. Steffen Krause

Vorsitzender der Fortbildungskommission der ÖGU

Vorstand der Klinik für Urologie und Andrologie

Kepler Universitätsklinikum GmbH

Med Campus III.

A-4021 Linz, Krankenhausstraße 9

T: +43 (0)5 7806 83-2243 | F: +43 (0)5 7806 83-2246

E: steffen.krause@kepleruniklinikum.at  | W: www.kepleruniklinikum.at

Stunde des urologischen Nachwuchses und Richard-Übelhör-Stipendium

Richard-Übelhör-Forschungsstipendium

Das Richard-Übelhör-Forschungsstipendium der Fortbildungskommission der ÖGU dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Urologie in Österreich und soll junge Urologen/innen den Einstieg in eine forschungsorientierte Karriere ermöglichen. Ziel des Stipendienprogramms ist es, insbesondere Assistenzärzte/innen für einen definierten Zeitraum von ihrer klinischen Routine eine Freistellung zu ermöglichen. An einer anerkannten Forschungsinstitution sollen selbständiges wissenschaftliches Arbeiten vertieft und neue Methoden/Techniken erlernt werden. Ein Stipendium wird für ein definiertes Forschungsvorhaben bewilligt, welches im inhaltlichen Kontext zur Forschungsstruktur der gastgebenden Einrichtung steht und vom Stipendiaten unter Anleitung eines qualifizierten Wissenschaftlers bearbeitet werden soll. Insbesondere möchte die Fortbildungskommission der ÖGU auch die Infrastruktur der urologischen Forschung in Österreich nachhaltig unterstützen. Erworbene wissenschaftlich-thematische und methodische Neuerungen sollten, wenn möglich, in der Heimatklinik etabliert werden. Ebenfalls ist anzustreben, die Kooperation der Arbeitsgruppen über den  Förderzeitraum hinaus aufrecht zu erhalten. Die Ergebnisse aus dem Forschungsstipendium dürfen natürlich die Grundlage weiterer eigener Drittmittelanträge sein.

 

Förderumfang und -mittel

Das Richard-Übelhör-Forschungsstipendium umfasst die Finanzierung von Sach- oder Reisekosten im Wert von max. € 5000,00/Stipendiat. Weitere Mittel, wie Gehalts- und Sozialleistungen, sowie Mittel der Heimatklinik für personellen Ersatz werden nicht zugestanden. Es werden Fördermittel für jeweils 3 ausgewählte Urologie-Forschungs-stipendien/Jahr von der Fortbildungskommission der ÖGU zur Verfügung gestellt.

 

Rahmenbedingungen

Für das Richard-Übelhör-Forschungsstipendium gelten folgende Regeln und Bedingungen:

- Antragsberechtigt sind klinisch tätige Ärzte/innen einer Urologischen Klinik/Abteilung in Österreich.

- Die gastgebende Einrichtung kann einer Urologischen Klinik oder einer anderen wissenschaftlichen Einrichtung angehören. Personelle, strukturelle und inhaltliche Qualitäten entscheiden über die Eignung der gastgebenden Einrichtung.

- Die Finanzierung des Forschungsprojektes muss vom betreuenden Wissenschaftler der gastgebenden Einrichtung bestätigt werden, bzw. eine Vorlage der Rechnungen/Belege muss erfolgen.

- Es muss ein Einverständnis des Abteilungsvorstandes des Bewerbers vorliegen. Die Freistellung vom Dienstbetrieb in der Heimatklinik darf intern selbstständig geregelt werden (z.B. Teilnahme an Nacht- und WE-Diensten).

- Die Bewertung der Anträge erfolgt durch jeweils zwei externe Fachgutachter. Diese werden auf Vorschlag der Fortbildungskommission der ÖGU ernannt. Eine Entscheidung über die Vergabe des Stipendiums erfolgt auf Basis der Gutachten und eines Votums des Vorsitzenden der Fortbildungskommission.

- Für den Stipendiaten besteht Berichtspflicht gegenüber der Fortbildungskommission der ÖGU; es wird i.d.R. nach Abschluss des Projektes ein schriftlicher Bericht und eine Präsentation der Ergebnisse auf der nächstfolgenden ÖGU-Jahrestagung erwartet.

 

Bewerbungsverfahren

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen enthalten folgende Dokumente:

1. Lebenslauf

2. Projektbeschreibung (Titel, Wissenschaftlicher Hintergrund, Projektziele, Methoden, Arbeitsprogramm, Zeitplan und Referenzen).

3. Angaben zur gastgebenden Forschungseinrichtung und Bestätigung des gastgebenden Wissenschaftlers über Betreuung und Durchführung des Stipendium-Projektes.

4. Einverständniserklärung des Abteilungsvorstandes der Bewerberin / des Bewerbers.

5. Das Projekt muss auf Einladung mit einer 5-min. Präsentation im Rahmen der ÖGU-Jahrestagung durch den Bewerber vorgestellt werden.

6. Es werden 3 Stipendien/Jahr von der Fortbildungskommission vergeben.

7. Die Bewerbungsfrist für das Auswahlverfahren 2019 endet am 30. September 2019.

 

Bitte reichen Sie Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen elektronisch (MS-Office- oder PDF-Dokumente)  an folgende Adresse ein:

Prim. Univ.-Prof. Dr. Steffen Krause

Vorsitzender der Fortbildungskommission der ÖGU

 

Vorstand der Klinik für Urologie und Andrologie

Kepler Universitätsklinikum GmbH

Med Campus III.

A-4021 Linz, Krankenhausstraße 9

T: +43 (0)5 7806 83-2243 | F: +43 (0)5 7806 83-2246

E: steffen.krause@kepleruniklinikum.at  | W: www.kepleruniklinikum.at

Start-up Beratung für wissenschaftliche Studien/Projekte

Betrifft: Start-up Beratung für wissenschaftliche Studien/Projekte

 

Sehr geehrte Mitglieder der ÖGU!

 

In einem Brief an die Herausgeber (NÖGU 2018;57:54-55) anlässlich eines Editorial in der NÖGU („Stirbt eine wissenschaftliche Fachgesellschaft ohne Wissenschaft und ist das der Tod einer vormals eigenständigen Disziplin“) schlugen die Autoren Dr. Katharina Bretterbauerund Dr. Nina Mahne (beide AK der Assistenzärzte) eine Art Start-up Beratung zur Studienplanung vor, mit dem Ziel eine effiziente Unterstützung für junge, wissenschaftlich interessierte Kollegen zu bieten.

Dieser interessante Vorschlag wurde vom Vorstand der ÖGU aufgenommen und im Rahmen der letzten Vst-Sitzung am 27.6.2018 wurde eine solche Start-up Beratung beschlossen.

 

Es wurden diesbezüglich folgendes Procedere festgelegt:

  1. Formlose Anträge/Studienprotokolle/Ideen sollen an Prof. Dr. Stephan Madersbacher (stephan.madersbacher@wienkav.at) elektronisch geschickt werden.

  2. Nach Sichtung des Antrags wird in einem persönlichen Gespräch mit Prof. Madersbacher und dem Antragsteller das weitere Procedere besprochen (Umsetzbarkeit, Kooperationspartner, Kontakt mit den entsprechenden Arbeitskreisen, Ethikkommissionsantrag, Unterstützung beim Verfassen eines Abstrakts/Artikels etc.).

  3. Als wissenschaftlicher Leiter der Start-up Beratung fungiert oUniv. Prof. Dr. W. Horninger, der alle ausgearbeiteten Anträge sichtet/kommentiert.

  4. Ist eine statistische Analyse/Expertise erforderlich, so wird diese von der Start-up Beratung organisiert und – bei Bedarf - von der ÖGU finanziert.

 

Dieses Angebot zur Start-up Beratung richtet sich primär (aber natürlich nicht ausschließlich) an junge, wissenschaftlich interessierte Kolleginnen/-en in Ausbildung zum Facharzt für Urologie im außeruniversitären Bereich (Voraussetzung: Mitgliedschaft bei der ÖGU). Wir bitten diesbezüglich um Verständnis der jungen Kolleginnen/-en an den Universitätskliniken, da die Voraussetzungen für eine klinische Forschung wie Expertise/Infrastruktur dort doch deutlich besser gegeben sind. Davon ausgenommen sind selbstverständlich Gemeinschaftsarbeiten (universitär – extrauniversitär), diese würden sogar explizit befürwortet.

Der Vorstand der ÖGU hofft mit dieser Initiative junge Kollegen in ihrer wissenschaftlichen Aktivität effizient und unbürokratisch zu unterstützen und den wissenschaftlichen Output der österreichischen Urologie und damit deren Ansehen zu steigern.

 

 

Prim. Univ. Prof. Dr. Stephan Madersbacher für den Vorstand der ÖGU

© 2016 by Katharina Bretterbauer

Mit freundlicher Unterstützung von: