ÖGU Förderung der Young Urology

Reisestipendiat der ÖGU

Die Anmeldequote von österreichischen Postern und Vorträgen bei Urologischen Kongressen war in den letzten Jahren immer schwächer werdend. Bei zunehmend restriktivem Industrie-Sponsoring ist eine internationale Kongressreise leider auch immer schwieriger zu finanzieren.

Die Fortbildungskommission der ÖGU möchte aktive urologische Ärzte, die einen Abstrakt als Erst- oder Letztautor bei einem der folgenden Kongresse eingereicht haben und akzeptiert worden sind, bei den Reisekosten unterstützen.
Unterstützt wird mit einer max. Pauschale von je:
    •   500 € den CEM 2021 in Wien
Bei positiver Resonanz wird es dieses „Reisestipendium Internationaler Kongress“ für aktive Teilnehmer dann auch in den folgenden Jahren geben.

Voraussetzungen:
    • Assistenzarzt oder junger Facharzt mit einer Altersgrenze d. 40 LJ
    • Fachgebiet Urologie
    • in Österreich tätig
    • Poster oder Vortrag: muss selbst präsentiert werden (keine Moderationen, keine eingeladene Vorträge, keine Industrie-gesponserten Vorträge oder Ko-Autorenschaften!)

Nach Abschluss des Kongress:
Es erfolgt die Auszahlung des Reisestipendiums nach Vorlage von:
        ◦ Kongress-Teilnahmebestätigung
        ◦ Abstrakt des Posters/Vortrages
        ◦ schriftliche Bestätigung dass die Reisekosten nicht bereits anders abgerechnet bzw. finanziert worden sind (d.h. kein weiterer Sponsor)
        ◦ Angabe der Bankverbindung
Die kompletten Unterlagen müssen elektronisch (MS-Office- oder PDF-Dokumente)  an folgende Adresse eingereicht werden:

Prim. Univ.-Prof. Dr. Steffen Krause
Vorsitzender der Fortbildungskommission der ÖGU

Vorstand der Klinik für Urologie und Andrologie
Kepler Universitätsklinikum GmbH
Med Campus III.
A-4021 Linz, Krankenhausstraße 9
T: +43 (0)5 7806 83-2243 | F: +43 (0)5 7806 83-2246
E: steffen.krause@kepleruniklinikum.at  | W: www.kepleruniklinikum.at

CEM 21

Einladung zum ersten Central European Meeting (CEM20) am 29-30.01.2021 in Wien!
Es findet das erste Central European Meeting (CEM20) in Wien statt (https://uro-cem.com/the-meeting/). Das CEM21 ist "die" englischsprachige mitteleuropäische Plattform für Uro Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch.
CEM21 bietet den Teilnehmern ein zielgerichtetes und gleichzeitig lebendiges Programm, das einen beispiellosen Zugang zu wichtiger Forschung, neuen Richtlinien und den neuesten Fortschritten in der urologischen Medizin bietet. Am ersten Tag der Konferenz finden praktische und fallbezogene Workshops in kleinen Gruppen statt. Das Haupttreffen bietet Debatten, State-of-the-art Vorträge, Postersitzungen und den berühmten Länderwettbewerb.
Es ist die Einreichung von Abstracts erbeten und wird gefördert: Die ÖGU übernimmt die Reise-, Unterbringungs- und Registrierungskosten für junge ÄrztInnen, die einen Abstract einreichen und präsentieren.

Univ.Prof.Dr.Dr.(hc) Shahrokh F. Shariat
Vorstand der Universitätsklinik für Urologie
Medizinische Universität Wien

Stunde des urologischen Nachwuchses (ÖGU)

Die Fortbildungskommission und der Assistentenarbeitskreis der Österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie freuen sich die jährliche Einladung zur „Stunde des urologischen Nachwuchses“ auszusprechen.

Im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung der ÖGU vom 06. – 07. November 2020 wird die „Stunde des urologischen Nachwuchses“ wie folgt stattfinden:

  1. Präsentation der Anträge für ein Richard-Übelhör-Stipendium, in diesem Jahr werden 3 Stipendiate vergeben (s. Anhang).

 

  1. Es werden die 2 besten Arbeiten aus dem vergangenen Jahr nach Prüfung durch eine Kommission ausgewählt und prämiert werden. Alle Arbeiten die eingereicht wurden, werden kurz durch die Fobi-Kommission während der Sitzung vorgestellt werden.

 

  1. Sollte die ÖGU-Jahrestagung gezwungenermaßen abgesagt werden müssen, erfolgt die Vergabe der Stipendiate und die Prämierungen „bestes Papers“ trotzdem. Eine Bekanntmachung der Gewinner erfolgt dann in einer folgenden Ausgabe der .

 

Welche Arbeiten? Ideal sind bereits publizierte oder kurz vor der Publikation stehende Arbeiten innerhalb des letzten Jahres. Die Kolleginnen und Kollegen in Ausbildung sollten möglichst Erst-, Corresponding- oder Seniorautor, zumindest jedoch als Co-Autor gelistet sein.

Die Möglichkeit ein Urologisches Stipendium zu beantragen sowie die Prämierung einer durchgeführten Studie sollen für alle in Ausbildung befindlichen einen Anreiz zur wissenschaftlichen Tätigkeit neben der alltäglichen Routine sein. 

Als zusätzliche Motivation für zahlreiche Einreichungen sind alle Antragsteller (Stipendiate und beste Arbeit) zum Kongress eingeladen (incl. Hotel und Kongressgebühr).

Die Bewerbungsfrist läuft bis 30. September 2020 und wir freuen uns auf eine interessante Stunde des urologischen Nachwuchses.

 

Mit besten Grüßen

 

Prim. Univ.-Prof. Dr. St. Krause                Dr. J. Stangl-Kremser und Dr. M. Pallauf

steffen.krause@kepleruniklinikum.at        info@young-urology.at

Vorsitzender Fortbildungskommission     Vorsitzende Assistenten-AK

Richard-Übelhör-Forschungsstipendium

Das Richard-Übelhör-Forschungsstipendium der Fortbildungskommission der ÖGU dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Urologie in Österreich und soll junge Urologen/innen den Einstieg in eine forschungsorientierte Karriere ermöglichen. Ziel des Stipendienprogramms ist es, insbesondere Assistenzärzte/innen für einen definierten Zeitraum von ihrer klinischen Routine eine Freistellung zu ermöglichen. An einer anerkannten Forschungsinstitution sollen selbständiges wissenschaftliches Arbeiten vertieft und neue Methoden/Techniken erlernt werden. Ein Stipendium wird für ein definiertes Forschungsvorhaben bewilligt, welches im inhaltlichen Kontext zur Forschungsstruktur der gastgebenden Einrichtung steht und vom Stipendiaten unter Anleitung eines qualifizierten Wissenschaftlers bearbeitet werden soll. Insbesondere möchte die Fortbildungskommission der ÖGU auch die Infrastruktur der urologischen Forschung in Österreich nachhaltig unterstützen. Erworbene wissenschaftlich-thematische und methodische Neuerungen sollten, wenn möglich, in der Heimatklinik etabliert werden. Ebenfalls ist anzustreben, die Kooperation der Arbeitsgruppen über den  Förderzeitraum hinaus aufrecht zu erhalten. Die Ergebnisse aus dem Forschungsstipendium dürfen natürlich die Grundlage weiterer eigener Drittmittelanträge sein. Die Vergabe der Stipendiate erfolgt im Rahmen der ÖGU-Jahrestagung.

Wichtig: Sollte die ÖGU-Jahrestagung gezwungenermaßen nicht stattfinden können werden die Stipendiaten trotzdem vergeben. Eine Bekanntmachung erfolgt dann in einer folgenden Ausgabe der NÖGU.

 

Förderumfang und -mittel

Das Richard-Übelhör-Forschungsstipendium umfasst die Finanzierung von Sach- oder Reisekosten im Wert von max. € 5000/Stipendiat. Weitere Mittel, wie Gehalts- und Sozialleistungen, sowie Mittel der Heimatklinik für personellen Ersatz werden nicht zugestanden. Es werden Fördermittel für jeweils 3 ausgewählte Urologie-Forschungs-stipendien/Jahr von der Fortbildungskommission der ÖGU zur Verfügung gestellt.

 

Rahmenbedingungen

Für das Richard-Übelhör-Forschungsstipendium gelten folgende Regeln und Bedingungen:

- Antragsberechtigt sind klinisch tätige Ärzte/innen einer Urolog. Klinik/Abteilung in Austria.

- Die gastgebende Einrichtung kann einer Urologischen Klinik oder einer anderen wissenschaftlichen Einrichtung angehören. Personelle, strukturelle und inhaltliche Qualitäten entscheiden über die Eignung der gastgebenden Einrichtung.

- Die Finanzierung des Forschungsprojektes muss vom betreuenden Wissenschaftler der gastgebenden Einrichtung bestätigt werden, bzw. eine Vorlage der Rechnungen/Belege muss erfolgen.

- Es muss ein Einverständnis des Abteilungsvorstandes des Bewerbers vorliegen. Die Freistellung vom Dienstbetrieb in der Heimatklinik darf intern selbstständig geregelt werden (z.B. Teilnahme an Nacht- und WE-Diensten).

- Die Bewertung der Anträge erfolgt durch jeweils zwei externe Fachgutachter. Diese werden auf Vorschlag der Fortbildungskommission der ÖGU ernannt. Eine Entscheidung über die Vergabe des Stipendiums erfolgt auf Basis der Gutachten und eines Votums des Vorsitzenden der Fortbildungskommission.

- Für den Stipendiaten besteht Berichtspflicht gegenüber der Fortbildungskommission der ÖGU; d.h. i.d.R. wird nach Abschluss des Projektes ein schriftlicher Bericht und eine Präsentation der Ergebnisse auf der nächstfolgenden ÖGU-Jahrestagung erwartet.

 

Bewerbungsverfahren

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen enthalten folgende Dokumente:

1. Lebenslauf

2. Projektbeschreibung (Titel, Wissenschaftlicher Hintergrund, Projektziele, Methoden, Arbeitsprogramm, Zeitplan und Referenzen).

3. Angaben zur gastgebenden Forschungseinrichtung und Bestätigung des gastgebenden Wissenschaftlers über Betreuung und Durchführung des Stipendium-Projektes.

4. Einverständniserklärung des Abteilungsvorstandes der Bewerberin / des Bewerbers.

5. Das Projekt muss auf Einladung mit einer 5-min. Präsentation im Rahmen der ÖGU-Jahrestagung durch den Bewerber vorgestellt werden.

6. Es werden 3 Stipendien/Jahr von der Fortbildungskommission vergeben.

7. Die Bewerbungsfrist für das Auswahlverfahren 2020 endet am 30. September 2020.

 

Bitte reichen Sie Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen elektronisch (MS-Office- oder PDF-Dokumente) an folgende Adresse ein:

Prim. Univ.-Prof. Dr. Steffen Krause

Vorsitzender der Fortbildungskommission der ÖGU

 

Vorstand der Klinik für Urologie und Andrologie

Kepler Universitätsklinikum GmbH

Med Campus III

A-4021 Linz, Krankenhausstraße 9

T: +43 (0)5 7806 83-2243 | F: +43 (0)5 7806 83-2246

E: steffen.krause@kepleruniklinikum.at  | W: www.kepleruniklinikum.at

Start-up Beratung für wissenschaftliche Studien/Projekte

Betrifft: Start-up Beratung für wissenschaftliche Studien/Projekte

 

Sehr geehrte Mitglieder der ÖGU!

 

In einem Brief an die Herausgeber (NÖGU 2018;57:54-55) anlässlich eines Editorial in der NÖGU („Stirbt eine wissenschaftliche Fachgesellschaft ohne Wissenschaft und ist das der Tod einer vormals eigenständigen Disziplin“) schlugen die Autoren Dr. Katharina Bretterbauerund Dr. Nina Mahne (beide AK der Assistenzärzte) eine Art Start-up Beratung zur Studienplanung vor, mit dem Ziel eine effiziente Unterstützung für junge, wissenschaftlich interessierte Kollegen zu bieten.

Dieser interessante Vorschlag wurde vom Vorstand der ÖGU aufgenommen und im Rahmen der letzten Vst-Sitzung am 27.6.2018 wurde eine solche Start-up Beratung beschlossen.

 

Es wurden diesbezüglich folgendes Procedere festgelegt:

  1. Formlose Anträge/Studienprotokolle/Ideen sollen an Prof. Dr. Stephan Madersbacher (stephan.madersbacher@wienkav.at) elektronisch geschickt werden.

  2. Nach Sichtung des Antrags wird in einem persönlichen Gespräch mit Prof. Madersbacher und dem Antragsteller das weitere Procedere besprochen (Umsetzbarkeit, Kooperationspartner, Kontakt mit den entsprechenden Arbeitskreisen, Ethikkommissionsantrag, Unterstützung beim Verfassen eines Abstrakts/Artikels etc.).

  3. Als wissenschaftlicher Leiter der Start-up Beratung fungiert oUniv. Prof. Dr. W. Horninger, der alle ausgearbeiteten Anträge sichtet/kommentiert.

  4. Ist eine statistische Analyse/Expertise erforderlich, so wird diese von der Start-up Beratung organisiert und – bei Bedarf - von der ÖGU finanziert.

 

Dieses Angebot zur Start-up Beratung richtet sich primär (aber natürlich nicht ausschließlich) an junge, wissenschaftlich interessierte Kolleginnen/-en in Ausbildung zum Facharzt für Urologie im außeruniversitären Bereich (Voraussetzung: Mitgliedschaft bei der ÖGU). Wir bitten diesbezüglich um Verständnis der jungen Kolleginnen/-en an den Universitätskliniken, da die Voraussetzungen für eine klinische Forschung wie Expertise/Infrastruktur dort doch deutlich besser gegeben sind. Davon ausgenommen sind selbstverständlich Gemeinschaftsarbeiten (universitär – extrauniversitär), diese würden sogar explizit befürwortet.

Der Vorstand der ÖGU hofft mit dieser Initiative junge Kollegen in ihrer wissenschaftlichen Aktivität effizient und unbürokratisch zu unterstützen und den wissenschaftlichen Output der österreichischen Urologie und damit deren Ansehen zu steigern.

Prim. Univ. Prof. Dr. Stephan Madersbacher für den Vorstand der ÖGU

© 2016 by Katharina Bretterbauer

Mit freundlicher Unterstützung von: